Kartenlegen
Die meisten Menschen denken bei dem Begriff "Kartenlegen" ausschließlich an "Tarot" - Karten.

Diese sind zweifelsohne am bekanntesten und werden in den Medien (z.B. in dem James-Bond-Film "Live and let die" mit Roger Moore) prominent in Szene gesetzt.

Es gibt jedoch noch diverse andere Arten von Karten, deren Handhabung sich jeweils ein wenig unterscheidet. Ich sehe es als verhältnismäßig irrelevant an, welche Art von Karten für das Legen verwendet wird. Die Informationen die sich aus den Karten ersehen lassen, sind in der Regel ziemlich vergleichbar.

Entscheidend ist in meinen Augen, daß der Kartenleger mit "seinen" Karten gut vertraut ist und sich nicht auf experimentelles Terrain begibt. Ich selbst bevorzuge "Kipperkarten", die Sie im folgenden Bild sehen werden.
 
Gesamtbild Jede meiner Sitzungen beginnt mit dem Auslegen eines Gesamtbildes wie im Bild dargestellt.
Hierzu mischen Sie die Karten so lange, wie Sie es für richtig halten. Die Karte, welche Sie selbst darstellt, wird dabei in der Mitte plaziert und die übrigen Karten in einem exakt definierten Schema um diese herum ausgebreitet.
Zum Schluß wird die letzte Karte über der Ihren plaziert. Da immer die gleichen Karten verwendet werden, ergibt sich ihre Bedeutung durch ihre relative Position untereinander bzw. zu der Ihren.
Es ist also eigentlich kein weiterer Grund zur Besorgnis, etwa die Karte mit dem Sargmotiv in ihrem Gesamtbild aufgedeckt zu sehen. Sie ist in jedem Bild vertreten und erhält ihre Bedeutung durch ihr Verhältnis zu den umliegenden Karten.
In der Regel deutet sie nicht den Tod, sondern eine Beendigung an - etwa einer Beziehung oder eines Arbeitsverhältnisses, ohne weiteres aber auch beispielsweise der Abschied von einem mittlerweile altersschwachen Auto.

Nach Möglichkeit erzählen Sie mir vor dem Gesamtbild nichts über sich, sondern lassen mich zuerst einmal das Bild analysieren. Ich werde Ihnen Ihre derzeitige Situation aus der Sicht der Karten darlegen, wobei Sie vieles wiedererkennen und einiges Neues lernen werden.
In der Regel sind meine Klienten verhältnismäßig beeindruckt, wie viel über sie aus diesem Bild ersehen werden kann.
 
Drei Karten... Im Anschluß mischen Sie Ziegeunerkarten und fächern dieses mit der linken Hand vor sich auf.
Sie ziehen daraufhin unter Beachtung ihrer Reihenfolge jeweils drei Karten - für sich, für Ihren Liebsten (bzw. Ihre Liebste) oder für was auch immer Ihnen bedeutsam erscheint.

Dies wiederholen Sie so oft, wie Karten vorhanden sind, so daß abermals alle Karten zum Einsatz kommen.
Mit dieser Legung lassen sich etwa Informationen gewinnen, wie bestimmte Personen zu Ihnen stehen, wie sich Dinge entwickeln könnten, oder wie es um Ihre Gesundheit, Ihre Arbeit oder was auch immer Sie persönlich betrifft, bestellt ist.
 
Vier Stapel... Zum Abschluß mischen Sie ein drittes Kartenspiel, welches ich in vier Stapel zu je zwei und sieben Karten auslege.

Hierzu können Sie abermals Fragen stellen - ähnlich wie bei den "Drei Karten" - jedoch ist die Aussage, welche sich ersehen läßt, aufgrund der höheren Kartenanzahl deutlich differenzierter.

Dieser Durchgang dient zur näheren Betrachtung der Sachverhalte, die sich für Sie im Laufe der ersten beiden Durchgänge als vordringlich herausgestellt haben.
 
Jede Sitzung besteht aus diesen drei Elementen und dauert - je nach den Gegebenheiten - etwa eine Stunde.

Jetzt gilt es nur noch, Ihre naturgegebene Skepsis zu überwinden.
Ich wäre enttäuscht, wenn Sie, ohne jemals praktische Erfahrungen mit der Materie gesammelt zu haben, nicht skeptisch wären.
Auch ich war bei meinem ersten Gang zu einem Kartenleger genau so skeptisch wie jeder vernunftbegabte Mensch und habe Jahre gebraucht, um mich davon zu überzeugen, daß das, was ich aus den Karten sehe kein Hokuspokus ist.